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Mantras - wozu und weshalb?

In letzter Zeit taucht ab und zu die Frage auf: Was sind Mantras D'oro?

 

Wenn ich Mantras singe wiederhole ich eine Kombination von Tönen und Wörtern immer wieder. Der Aufbau von Mantras ist sehr alt, die Melodien haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. Die Laute der Sanskritwörter schwingen in unserem Köper und dringen durch die Vibrationen in jede Zelle ein. Grundsätzlich können wir auch auf Deutsch singen, jeder Satz, ob laut oder leise formuliert schwingt in und durch uns. Durch die Jahrhundertalte Praxis des Singens von Sanskritmantra haben diese an Kraft und Potenz gewonnen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass gerade in diesem Moment Menschen, die auf dem gesamten Planeten verstreut sind, mit uns die gleichen Mantras singen.

 

Vielleicht erkennst du Namen aus alten Geschichten, von Gottheiten oder Schutzpatronen in den Mantratexten. In meinem Verständnis und so wie ich es spüre, werden nicht diese Gottheiten angebetet und gepriesen, sondern die Qualität von ihrem Lebensweg in jedem von uns. Zum Beispiel wird die Wortkombination ‚Jai Ma’ oft gebraucht und damit die Mutter in uns, die nährende Energie angesprochen.

 

Wenn ich während dem Mantrasingen in der Achtsamkeit bleibe, meinen Körper spüre und es in diesem Moment nichts anderes gibt als das Mantra und mich, dann empfinde ich Mantra als „die singende Meditation“. Diese Praxis ist sehr entspannend für mich und öffnet mein Herz.

 

Seit kurzem spiele ich Harmonium und singe Mantras dazu. Für mich ist es wichtig, dass ich das Mantra singen einfach gestalte - es ist alles da, was ich brauche, wenn ich präsent bin.

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